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Struktur- optimierung unter BEPS

Für mittlere Unternehmen


Strukturoptimierung unter BEPS

Wie bereits auf unserer Homepage beschrieben will die OECD ab sofort verstärkt gegen Gewinnverschiebungen und Ausnutzung von Steuerschlupflöchern global agierender Konzerne vorgehen und so für mehr internationale Steuergerechtigkeit sorgen. Der Steuerwettbewerb zwischen einzelnen Nationen soll durch 15 Punkte (nachlesbar auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums oder auf Wikipedia) reduziert oder unattraktiver gemacht werden.

Ziel ist es, einen stärkereren Zusammenhang zwischen Wertschöpfung und Besteuerung herzustellen. Künftig soll jeder Anteil der Wertschöpfungskette in dem Land versteuert werden, in dem auch die entsprechende Wertschöpfung stattgefunden hat. In der Praxis ist dies nach unserer Einschätzung nicht realistisch umsetzbar, denn die Quantifizierung und Zuordnung bei globalen Projekten wird wohl kaum möglich sein.

Genau darin besteht aber die Gefahr für den Mittelstand. In einigen Ländern sind diese Regelungen trotz aller Ungereimtheiten in Kraft und im Zweifel gilt des Recht jedes einzelnen beteiligten Staates. Und so kann es zu Differenzen in der Beurteilung kommen, welcher Teil der Wertschöpfung denn nun welchem Staat zuzuordnen ist. Und wie das mit Finanzbehörden so ist, im Zweifel zahlt der Unternehmer mehrfach.

Besonders spannend in diesem Zusammenhang ist die Frage zur Gründung einer Betriebsstätte. Wird z.B. regelmäßig ein Einkäufer zum Lieferanten in ein anderes Land geschickt, so kann der Einkaufsprozess bereits als ein Teil der Wertschöpfungskette angesehen werden. Somit hätte das einkaufende Unternehmen automatisch im Land des Lieferanten eine Betriebsstätte gegründet und wäre für den Teil der Wertschöpfung, der durch den Einkauf entsteht, im Lieferland steuerpflichtig.

Es gilt also nun, sich optimal vorzubereiten und schnell zu handeln. Unsere Partner Steuerberater und Steueranwälte (insbesondere in Deutschland, China und den USA) haben sich auf dieses Thema spezialisiert und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Es wäre z.B. möglich im Zielland ein Unternehmen für den Einkauf zu gründen (z.B. durch Brämer & Partner), welches die gekauften Waren dann an die Muttergesellschaft weiterverkauft. Der Einkäufer ist dabei dem Unternehmen im Lieferland zugeordnet. Jetzt ist per Rechnung die Wertschöpfung jedem Land genau zuzuordnen, wobei bei verbundenen Unternehmen auf eine prüfungssichere Verrechnungspreisdokumentation zu achten ist. Wie dies genau funktioniert erklärt Ihnen unser Partner-Steueranwalt gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Nur um Missverständnisse auszuschließen: Wir helfen nicht bei Steuerhinterziehung, wir zeigen seriösen Unternehmen, wie sie sich optimal bei gegebener Rechtslage positionieren, um Steuerungerechtigkeit durch Mehrfachbesteuerung zu vermeiden.


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