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Joint Ventures

Für mittlere Unternehmen


Arten von Joint Ventures


Bei einem Contractual Joint Venture schließen die beiden Parteien lediglich einen Kooperationsvertrag, in dem die Form der Zusammenarbeit, das Einbringen von Risiko und Know How sowie das Kooperationsziel und die Gewinnverteilung geregelt werden. Beide Firmen behalten die Kontrolle über ihre Investition. Diese Variante ist gegebenenfalls auch einfach zu Beenden und daher risikoarm. Andererseits ist sie im Zielmarkt oft nicht stark genug, um die gesetzten Ziele zu erreichen.



Die wesentlich stärkere, aber auch risikoreichere Form der Kooperation ist das Equity Joint Venture. Hier gründen die beiden (oder mehr) Joint Venture Partner eine gemeinsame Firma im Zielmarkt und übernehmen auch gemeinsam das finanzielle Risiko sowie die Führungsverantwortung für das Joint Venture Unternehmen. Oft ist im Zielmarkt zum Erreichen der Ziele diese Art unabdingbar, denn zum einen muss den Regularien des Ziellandes entsprochen werden und zum anderen möchte man die Kontrolle und den Einfluss auf die tatsächliche Marktbearbeitung in eigenen Händen behalten. Allerdings erfährt der eine Partner bei dieser Joint Venture Form auch sehr viel über die Technologien oder Produkte des Anderen und kann dieses Wissen nach Ende des Joint Ventures gegebenenfalls weiter nutzen.

Strategische Motive

Es gibt viele Gründe, die unternehmensstrategisch die Gründung eines Joint Ventures mit einem ausländischen Partner sinnvoll machen. In erster Linie dient das Joint Venture dem Erschließen eines internationalen Zielmarktes. Dies ist für den Warenanbieter aber oft mit etlichen Hindernissen verknüpft, die er zumindest teilweise vor Markteintritt gar nicht kennt.

Der Joint Venture Partner vor Ort hingegen verfügt über ebensolche weitreichende Marktkenntnisse und ist im Zielmarkt bestens vernetzt. Ihm hingegen fehlt ein hochwertiges Importprodukt zur Ausweitung seiner Geschäftstätigkeit. Ein weiteres Motiv kann auch in der Bündelung technischen Know Hows oder in der Nutzung von Produktionskapazitäten (z.B. für Lizenzfertigung) im Zielland liegen.

Hinzu kommt, dass in vielen Ländern die Gründung eigener Tochtergesellschaften (100%) für Ausländer untersagt ist und somit ein Markteintritt nur in Form eines Joint Ventures möglich wird.

Was wir für Sie tun

1. Vorbereitung


Im Vorfeld des Projektes klären wir zunächst, ob das von Ihnen gewünschte Joint Venture die richtige Alternative zum Erreichen der gesetzten Ziele ist. Danach erstellen wir anhand Ihrer vorgegebenen Parameter ein Profil des optimalen Joint Venture Partners. Abschließend klären wir die rechtliche und wirtschaftliche Umsetzbarkeit des Projektes.


2. Umsetzung

Die Umsetzung im einzelnen hängt ab von der Art des angestrebten Joint Ventures, von möglichen Besonderheiten im Zielland und natürlich von Ihrem Beitrag im Rahmen des Projektes. Daher können die folgenden Punkte angepasst oder erweitert werden.

  • Auswahl und Analyse möglicher Joint Venture Partner im Zielland (Sie erhalten je potentiellem Partner einen ausführlichen Bericht)
  • Anbahnung (wenn gewünscht natürlich diskret) der Verhandlungen
  • Verhandlungsmanagement
  • Vorbereitung und Anpassung des Joint Venture Vertrages unter Einbeziehung rechtlicher, steuerlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen
  • Gründung der Joint Venture Gesellschaft
  • Personalsuche
  • Implementierung der geregelten Abläufe im Joint Venture Unternehmen



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