Brämer & Partner International Project Management

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Einkauf

Für kleine Unternehmen


Nicht nur Großkonzerne oder mittelständische Unternehmen stehen im internationalen Wettbewerb, auch und gerade kleinere Händler, Online-Händler und Produzenten müssen sich dieser Herausforderung stellen.

So ist heute die Beschaffung von Handelswaren, Ersatzteilen, Halberzeugnissen, Rohstoffen und Zusatzartikeln von ausländischen Anbietern unumgänglich, um im Heimatmarkt wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben. Nur auf diese Weise kann man die vom Kunden gewünschte Produktvielfalt zu entsprechenden Marktpreisen anbieten.

Dies ist dank der Europäischen Union, internationalen Handelsabkommen sowie neuer Gepflogenheiten einerseits und durch den freien Online-Handel andererseits sehr viel einfacher geworden. Beachtet man die gültigen Gesetze und Regeln, so ist der Import fast aller Güter aus (beinahe) allen Märkten einfach möglich.

Der Teufel liegt aber im Detail. Denn die Übersicht über eben alle Gesetze und Regeln zu behalten und darüber hinaus den Lieferanten zu finden, der genau die bestellten Waren termingetreu und rechtssicher liefert, ist gar nicht so einfach. Und gerade für kleinere Unternehmen ist eine gute Planung, die beste Lieferantenauswahl und ein rechtssicheres Vorgehen unabdingbar, denn wenn große Betriebe hier einen Fehler noch verschmerzen, kann für kleine Betriebe bereits eine falsche Lieferung, eine Strafzahlung, ein falsch berechneter Zollsatz oder eine nicht bedachte doppelte Besteuerung (z.B. wegen BEPS) existenzbedrohend werden.

Daher unterstützen wir Sie mit unserer Kenntnis und unseren vor Ort arbeitenden Partnern gerne bei der Auswahl des besten Lieferaten sowie bei der sicheren organisation Ihrer Lieferkette. Unsere Zusammenarbeit kann dabei in Form eines Projektes ablaufen, oder Sie entscheiden sich zunächst für unseren Internationalisierungs-Check zum günstigen Festpreis.

Blindtext

Wie bei jedem Projekt hängt auch der Erfolg einer internationalen Beschaffung von einer guten Planung ab, denn nur so lassen sich unliebsame Überraschungen vermeiden. Im ersten Schritt geht es also darum, alle Paramater, die Einfluss auf das Projekt haben, zu ermitteln und zu bewerten. Diese können sein: Handelshemmnisse (Embargen gegen Produkte oder Länder), Zölle und Steuern, Währungsrisiken durch Wechselkursschwankungen, Produktqualität, Patentverletzungen, Korruption, Infrastruktur im Lieferantenland, Haftungsrisiken, Gewährleistung und Garantie, Liefersicherheit (Menge und Termin) und weitere je nach Produkt oder Lieferland.

Und bedenken Sie: als Importeur haften Sie in der EU gegenüber Kunden als seien Sie der Hersteller.


Stehen alle diese Informationen zur Verfügung wird der zu erzielende Einkaufspreis kalkuliert. Außerdem berechnen wir, ab welcher Stückzahl die Lieferkosten, Lagerkosten, Importzölle und -steuern und die Kosten der Kapitalbindung durch Preisvorteile aufgewogen werden.

Als Ziel erhalten Sie also den maximalen Einkaufspreis und die minimale Stückzahl für einen lukrativen Einkauf im Ausland.


Nun gilt es den richtigen Lieferanten zu finden und auszuwählen. Hierfür werden zunächst alle Anforderungen, die an den Lieferanten gestellt werden, festgelegt. Dazu zählen neben der sicheren Produktqualität auch sein Verhalten in der Vergangenheit und seine finanzielle Stabilität. Es ist z.B. zu prüfen, ober der Lieferant über eine (echte) ISO Zertifizierung verfügt und ob seine Produkte (zu recht) ein CE Kennzeichen tragen.


Als nächstes sind die vertraglichen Bedingungen zu verhandeln und ggf. schriftlich zu fixieren. Dabei ist auf internationale Gepflogenheiten zu achten, um auch tatsächlich einen gerichtsfesten Vertrag abzuschließen. Standartregelungen sind unter anderem die Liefer- und Zahlungsbedingungen, die Abnahmemengen, Haftungsregelungen sowie der Gerichtsstand. Darüber hinaus können je nach Projekt noch sehr viele andere Positionen zu regeln sein. Man sollte aber international niemals ungeregelt einfach über eine Online-Plattform bestellen. Das Verlustrisiko ist einfach zu hoch.


Die meisten ausländischen Lieferanten liefern kleinere Mengen entweder ab Werk (ex works) oder free on board (FOB), d.h. die Lieferung erfolgt bis zum Verschiffungshafen oder Flughafen. Spätestens ab dort müssen Sie als Importeur die Lieferkette inklusive Zollabwicklung organisieren und bezahlen. Hierzu sind etliche Dokumente (z.B. Ursprungsbescheinigung, Proforma Invoice, etc.), Ihre EORI Nummer beim Zoll sowie Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer erforderlich. Es empfiehlt sich hier auf einen entsprechenden Dienstleister mit Kenntnisse in der Abwicklung des Transportes und des Zolls zurück zu greifen. Ansonsten läuft man Gefahr, dass die Ware im Zoll "hängen bleibt". Dadurch entstehen nicht nur Lieferverzögerungen, sondern auch nicht einkalkulierte Kosten.


Versprechen die Preisvorteile und die Stückzahl nun ein lukratives Geschäft, ist der Lieferant auf "Herz und Nieren" geprüft und ist die Lieferkette bis ins eigene Lager durchorganisiert, dann steht einem erfolgreichen Importgeschäft nichts mehr im Wege.





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